E-Learning

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg bietet kostenfreies E-Learning an, das auf die Herausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten ist.
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Mit einer Lerndauer von etwa 60 Minuten sind unsere Onlinekurse ein idealer Einstieg ins Thema. Je nach Vorwissen und Interesse können Sie entweder die Kapitel und Lerneinheiten von vorne oder einen Einstieg mittendrin frei wählen. Die Kapitel vermitteln die technischen Grundlagen, eine Einordnung über Nutzen und Vorteile, und sind mit einer Reihe an Praxisbeispielen angereichert. Dazu gibt es am Ende eines Kapitels ein Quiz und eine Zusammenfassung zum Download.

Aufgrund individualisierter Produkte, steigender Variantenanzahl sowie kürzerer Produktlebenszyklen wird die Produktionsumgebung für Fachkräfte immer komplexer und anspruchsvoller. Individuelle und situationsspezifische Unterstützung durch Assistenzsysteme schaffen hierbei eine mögliche Abhilfe. In diesem Onlinekurs lernen Sie verschiedene Assistenzsysteme in der Produktion und Logistik sowie ein mögliches Vorgehen zur Einführung dieser kennen.

Inhalt:

  • Kategorien von Assistenzsystemen
  • Einsatzmöglichkeiten von Assistenzsystemen entlang der Wertschöpfungskette
  • Vorgehen zur Einführung von Assistenzsystemen
  • Steigerung der Akzeptanz von Mitarbeitenden im Einführungsprozess

E-Learning starten

Das E-Learning des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg ist für alle frei zugänglich, eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht nötig. Wie alle weiteren Angebote des Kompetenzzentrums ist auch dies kostenfrei.
Um die Themen wie auch die Inhalte des E-Learnings hinsichtlich ihrer Qualität zu untersuchen, bitten wir alle Teilnehmer an der Evaluation ebenfalls teil zu nehmen:
zur Evaluation

Transparenz, Produktivitätssteigerung, Flexibilität. Das sind nur 3 von vielen Herausforderungen an die Produktionsanlagen, die grundsätzlich auf einer Erfassung der Maschinendaten beruhen. Eine zentrale Komponente dabei ist OPC UA als Kommunikationstechnologie.
In diesem Onlinekurs lernen Sie Einblicke in die Maschinenanbindung im Zeitalter von Industrie 4.0 kennen und Sie verstehen, was sich dahinter verbirgt.

Inhalt

  • Trends und Herausforderungen im Unternehmen und in der Produktion
  • Manufacturing Execution Systems (MES)
  • Grundlegende Konzepte für Industrie 4.0-konforme Vernetzung
  • Physische Anbindung – Hardwareschnittstellen
  • OPC UA als Baustein der Lösung
  • Informationsmodellierung
  • Technische Umsetzung

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Sie kennen bereits die Ansätze der Digitalisierung in der Intralogistik und finden die Technologie RFID für Ihr Unternehmen interessant?
Im Onlinekurs RFID erhalten Sie einen Einblick in die grundlegende Funktionsweise der Technologie und lernen die Vorteile des Einsatzes kennen. Anhand von Anwendungsbeispielen erhalten Sie Kenntnis von den Einflussfaktoren auf die Technologie.

Inhalt

  • Einführung in die RFID-Technologie und dessen Funktionsweise
  • Anwendungsmöglichkeiten, -beispiele und -potenziale von RFID
  • Vergleich von RFID mit weiteren Identifikationstechnologien
  • Einflussfaktoren bei der Einführung der RFID-Technologie

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Aufgrund individualisierter Produkte, steigender Variantenanzahl sowie kürzerer Produktlebenszyklen wird die Produktionsumgebung für Fachkräfte immer komplexer und anspruchsvoller. Individuelle und situationsspezifische Unterstützung durch Assistenzsysteme schaffen hierbei eine mögliche Abhilfe. In diesem Onlinekurs lernen Sie verschiedene Assistenzsysteme in der Produktion und Logistik sowie ein mögliches Vorgehen zur Einführung dieser kennen.

Inhalt:

  • Kategorien von Assistenzsystemen
  • Einsatzmöglichkeiten von Assistenzsystemen entlang der Wertschöpfungskette
  • Vorgehen zur Einführung von Assistenzsystemen
  • Steigerung der Akzeptanz von Mitarbeitenden im Einführungsprozess

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Das E-Learning des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg ist für alle frei zugänglich, eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht nötig. Wie alle weiteren Angebote des Kompetenzzentrums ist auch dies kostenfrei.
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Bei Rückfragen steht Ihnen unsere Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung:

Svenja Korder
svenja.korder@iwb.tum.de

Transparenz, Produktivitätssteigerung, Flexibilität. Das sind nur 3 von vielen Herausforderungen an die Produktionsanlagen, die grundsätzlich auf einer Erfassung der Maschinendaten beruhen. Eine zentrale Komponente dabei ist OPC UA als Kommunikationstechnologie.
In diesem Onlinekurs lernen Sie Einblicke in die Maschinenanbindung im Zeitalter von Industrie 4.0 kennen und Sie verstehen, was sich dahinter verbirgt.

Inhalt

  • Trends und Herausforderungen im Unternehmen und in der Produktion
  • Manufacturing Execution Systems (MES)
  • Grundlegende Konzepte für Industrie 4.0-konforme Vernetzung
  • Physische Anbindung – Hardwareschnittstellen
  • OPC UA als Baustein der Lösung
  • Informationsmodellierung
  • Technische Umsetzung

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Das E-Learning des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg ist für alle frei zugänglich, eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht nötig. Wie alle weiteren Angebote des Kompetenzzentrums ist auch dies kostenfrei.
Um die Themen wie auch die Inhalte des E-Learnings hinsichtlich ihrer Qualität zu untersuchen, bitten wir alle Teilnehmer an der Evaluation ebenfalls teil zu nehmen:
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Bei Rückfragen steht Ihnen unser Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

Hendrik Walzel
walzel@fortiss.org

Sie kennen bereits die Ansätze der Digitalisierung in der Intralogistik und finden die Technologie RFID für Ihr Unternehmen interessant?
Im Onlinekurs RFID erhalten Sie einen Einblick in die grundlegende Funktionsweise der Technologie und lernen die Vorteile des Einsatzes kennen. Anhand von Anwendungsbeispielen erhalten Sie Kenntnis von den Einflussfaktoren auf die Technologie.

Inhalt

  • Einführung in die RFID-Technologie und dessen Funktionsweise
  • Anwendungsmöglichkeiten, -beispiele und -potenziale von RFID
  • Vergleich von RFID mit weiteren Identifikationstechnologien
  • Einflussfaktoren bei der Einführung der RFID-Technologie

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Das E-Learning des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg ist für alle frei zugänglich, eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht nötig. Wie alle weiteren Angebote des Kompetenzzentrums ist auch dies kostenfrei.
Um die Themen wie auch die Inhalte des E-Learnings hinsichtlich ihrer Qualität zu untersuchen, bitten wir alle Teilnehmer:innen an der Evaluation ebenfalls teil zu nehmen:
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Bei Rückfragen steht Ihnen unserer Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

Leonhard Feiner
leonhard.feiner@tum.de

Weitere Angebote

Künftig sind weitere Onlinekurse geplant. Unser E-Learning-Angebot umfasst zudem 60-minütige Webinare, die zu festen Terminen stattfinden, und Wissensnuggets. Mit E-Learning wollen wir auch Unternehmen erreichen, die weiter weg sind oder für die feste Termine schwierig sind.

Ein weiteres Online-Angebot aus dem Mittelstand-Digital Förderschwerpunkt ist die Lern- und Aktionsplattform des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern.

Hier finden Sie die Plattform.

In den 60- bis 90-minütigen Webinaren des Kompetenzzentrums bekommen Sie in einem knappen Format einen Einblick in ein Thema und erfahren etwas über Potenziale und aktuelle Trends. Wählen Sie sich zum Termin ein und vernetzen Sie sich live online mit anderen Teilnehmenden. Im Webinar können Sie unseren Expert:innen auch direkt Ihre Fragen stellen.

Weitere Angebote

Auf der Website unseres Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital finden Sie weitere Webinar-Termine von den deutschlandweit verteilten Kompetenzzentren. Profitieren Sie kostenfrei von Expertenwissen zu zusätzlichen Schwerpunkten und zentralen Themen der Digitalisierung.

Online-Angebote bei Mittelstand-Digital

 

Unsere Wissensnuggets erklären kurz und knapp, was hinter neuen Technologien, Trends und Stichwörtern rund um die Digitalisierung steckt. Weiterführende Informationen aus dem Mittelstand-Digital-Netzwerk sind verlinkt. Kontaktieren Sie bei Fragen gerne unsere Schwerpunkt-Expert:innen.

Die Anomalieerkennung ist die Identifizierung von untypischen oder auffälligen Datenpunkten in einem Datensatz (z. B. Fehler oder Ausreißer). Mit ihrer Hilfe werden Messfehler entdeckt und Prozesse überwacht.

Um Anomalien erkennen zu können, wird das System zuerst mit „normalen“ Datenpunkten trainiert. Danach ist es in der Lage, abweichende Datenpunkte – also Anomalien – zu erkennen. Banken decken so beispielsweise auffällige Transaktionen auf, produzierende Unternehmen fangen Produktionsfehler ab.

In maschinellen Lernverfahren hilft die Anomalieerkennung, Ausreißer automatisch zu entfernen. Wenn der Datensatz so von fehlerhaften Datenpunkten, die das reale Bild verzerren, befreit wurde, kann das maschinelle Lernsystem besonders gut Muster in den Datensätzen erkennen.

Weiterführende Informationen:

  • Online-Vortrag Predictive Maintenance & Anomalieerkennung von der Technischen Hochschule Köln

Systeme, Hilfsmittel und Applikationen, die in der Produktion und Logistik zum Einsatz kommen und die Mitarbeitenden bei der Arbeit unterstützen, nennt man Assistenzsysteme. Das können traditionelle Werkzeuge und Hilfsmittel sein, wie ein Hammer oder eine Schutzbrille. Auch ein Gabelstapler ist zum Beispiel ein Assistenzsystem. Selbstständige Roboter oder digitale Technologien wie Computer zählen ebenso zu Assistenzsystemen. Der Einsatz von Assistenzsystemen verfolgt nicht das Ziel, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn physisch und kognitiv zu entlasten.

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Praxisleitfaden Digitale Helfer im Arbeitsalltag des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Broschüre Sensor, Tablet, RFID: Digitale Technologien in der Produktion des BMWi
  • Webinar Assistenzsysteme im Produktionsumfeld des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Saarbrücken
  • Podcast Assistenzsysteme in der Digitalisierung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Siegen

 

Augmented Reality (AR) bezeichnet eine computerunterstützte Wahrnehmung bzw. Darstellung, welche die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert. Mit der Integration von Kameras in immer mehr mobile Geräte können zusätzliche Informationen oder Objekte direkt in ein aktuell erfasstes Abbild der realen Welt eingearbeitet werden. Dabei kann es sich um Informationen jedweder Art (bspw. Textinformationen oder Abbildungen) handeln. Die Anwendungszwecke reichen von der Information über die unmittelbare Umgebung, über die ins Sichtfeld eingeblendete Navigation bis hin zu Spielen und Werbung. Beispiele erster Massenanwendungen sind das Spiel Pokemon Go, das virtuelle Spielfiguren in die reale Umgebung integriert sowie Apps von Möbelhäusern, die die Möglichkeit bieten, an einem Smartphone oder Tablet die neue Couch virtuell bereits vorab in ein Wohnzimmer zu integrieren.

Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon

Weiterführende Informationen:

  • Infoblatt Augmented-Reality-Brillen für die Instandhaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Artikel Augmented Reality – Nur eine Spielerei für das Wohnzimmer? im Mittelstand-Digital-Magazin, S.44ff
  • Erklärvideo AR-Brille für Qualifizierung und Weiterbildung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus

Big Data (dt. große Datenmengen, Massendaten) ist eine große Menge an unstrukturierten, digitalen Daten, die mit herkömmlicher IT-Infrastruktur oder manuellen Methoden nicht mehr zu bewältigen ist. Täglich fallen Massen von Daten in unterschiedlichsten Formaten an. Diese reichen von strukturierten, numerischen Daten bis hin zu unstrukturierten Daten aus beispielsweise E-Mails, Videos oder Textdokumenten.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Infoblatt Mit Data Mining Wissen erzeugen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Praxisbeispiel Big Data des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt
  • Erklärvideo Big Data in 3 Minuten erklärt von „youknow“

 

Eine Blockchain (dt. Blockkette) ist betriebswirtschaftlich vergleichbar mit einem elektronischen Kassen- oder Hauptbuch. Allerdings gibt es von diesem Buch eine Vielzahl verteilter Kopien. Technisch handelt sich also um eine dezentrale Transaktions-Datenbank (DLT – Distributed Ledger Technology), die in einem (Peer-to-Peer-)Netzwerk auf einer Vielzahl von Rechnern (Knoten) in exakt identischer, d. h. gespiegelter Form vorliegt.

Die Blockchain in ihrer Implementierung als verteilte Datenbank wurde erstmals im Jahr 2008 von Satoshi Nakamoto (einem Pseudonym) in dessen White Paper zu Bitcoin ausgeführt. Aber sie ist nicht nur Kern von Kryptowährungen. Sie findet bereits unter anderem Einsatz bei Versicherungen, in der Musikindustrie und Reisebranche, im Internet der Dinge und der Sharing Economy, in Fertigung, Logistik und Handel sowie bei Behörden und in der humanitären Hilfe.

Quelle: Leitfaden der Agentur Handel: Blockchain in der Praxis – Funktionsweise und Anwendungsfälle

Weiterführende Informationen:

  • Kompaktwissen Blockchain in der Praxis des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Artikel Basiswissen Blockchain – praktische Grundlagen zu Funktionsweise, Chancen und Limitationen im Mittelstand-Digital-Magazinv (S.63ff) & Blockchain: Erfahrung des Mittelstands bei der Lieferkettenoptimierung (S.69ff)
  • Erlärvideo Industrie 4.0 unter Einsatz der Blockchaintechnologie des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums eStandards

Unter Veränderungsmanagement (englisch: Change Management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen in einer Organisation bewirken sollen.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Glossar Methoden für die digitale Transformation in der Broschüre des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Berlin (S.34ff)

Cloud Computing beschreibt eine IT-Infrastruktur, die z. B. über das Internet verfügbar gemacht wird. Es umfasst sowohl das Nutzen als auch das Anbieten von IT-Dienstleistungen und beinhaltet in der Regel Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung.

 

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Wegweiser Entscheidungsfrage Cloud: Ein Entscheidungsmodell für Anwender und Anbieter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen
  • Praxisbeispiel Cloud Computing der Mittelstand 4.0-Agentur Cloud
  • Erklärvideo Was ist Cloud Computing des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Stuttgart
  • Webinar Auswahl und Einführung von Cloud-Lösungen der Mittelstand 4.0-Agentur Cloud

Unter Data Mining versteht man die Gewinnung neuer Informationen unter Anwendung von statistischen Methoden auf bereits verfügbare Daten. Ziel ist es, Trends, Zusammenhänge und Muster zu erkennen, die bisher unbekannt waren. Die Anzahl der verwendeten Daten übersteigt dabei die Menge, aus der der Mensch noch Zusammenhänge erkennen könnte.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Infoblatt Data Mining des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

Ein disruptives Geschäftsmodell beschreibt das Ergebnis, bei dem ein bestehendes Geschäftsmodell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst bzw. zerschlagen wird. Während eine „normale“ Innovation eine Weiterentwicklung bedeutet, beschreibt eine disruptive Innovation eine komplette Umstrukturierung des bestehenden Modells. Ein Beispiel: Streaming-Dienste, wie Netflix, lösen den DVD-Verleih in Videotheken ab.

Quelle: Gründerszene Lexikon

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Artikel Disruption – Digitaler Wandel im Mittelstand des Industrie-Anzeiger
  • Studie Disruptive Innovationen: Chancen und Risiken für den Mittelstand des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Die Übermittlung von Informationen, wie z. B. einem Signal, einer E-Mail oder Textdatei, benötigt immer eine Zeitspanne. Meist ist diese bei der Durchführung einer Übermittlungsaufgabe nicht genau vorhersagbar: Die Zeitspanne vom Versand bis zur Ankunft z. B. einer Mail kann variieren und ist vorab nicht bekannt.

Echtzeitsysteme zeichnen sich dadurch aus, dass eine vorgegebene Zeitbedingung eingehalten wird. In einigen Fällen kommt es zur Unterscheidung zwischen einer weichen und einer harten Echtzeitanforderung. Welche zum Tragen kommt, hängt häufig davon ab, welche Konsequenzen eine verspätete Information hat.

Systeme mit harten Echtzeitanforderungen werden oft in Bereichen eingesetzt,

  • in denen Leben gefährdet sind, zum Beispiel bei Antiblockiersytemen in Autos,
  • oder wenn durch eine zu späte Weitergabe von Signalen ein finanzieller Schaden entsteht.

Im Produktionsbereich sind diese in sicherheitsrelevanten Bereichen oder in der Prozessteuerung zu finden. Echtzeit ist also vor allem eine Frage des richtigen Timings.

Weiterführende Informationen:

  • Literaturempfehlung: Dieter Zöbel, Echtzeitsysteme – Grundlagen der Planung
  • Broschüre Echtzeit-Visualisierung am Arbeitsplatz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz
  • Praxisbeispiel Echtzeit sticht – die vernetzte Schreinerei des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Stuttgart

Ein ERP-System (engl. Enterprise-Resource-Planning) ist ein Programm für die Ressourcenplanung im Unternehmen. Es speichert und verarbeitet Geschäftsanwendungen und Betriebsdaten in einer zentralen Datenbank. Ziel ist es, betriebliche Abläufe und Wertschöpfungsprozesse effizienter zu gestalten. Vereint werden z. B. die Komponenten Einkauf, Produktion, Vertrieb, Personal und Rechnungswesen.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Information ERP-Systeme im Mittelstand-Digital-Dossier
  • Artikel ERP-Einführung kompetent vorbereiten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus
  • Praxisbeispiel Wie digitalisiert man ein analoges Unternehmen? von Mittelstand-Digital

Exoskelette sind äußere Stützstrukturen für den Menschen und zählen zu den physischen Assistenzsystemen. Sie können die Bewegungen der Trägerin oder des Trägers unterstützen oder verstärken. Dadurch können z. B. Belastungsverletzungen vermieden und die Leistungsfähigkeit erhöht werden.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Umsetzungshilfe Arbeit 4.0, Exoskelette der Offensive Mittelstand
  • Artikel Exoskelette werden immer attraktiver für die Industrie des MaschinenMarkt

Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) enthalten Richtlinien, die Unternehmen beim Einsatz einer elektronischen Buchhaltung erfüllen müssen. Die GoBD wurden im November 2014 erstmals veröffentlich und im November 2019 durch eine Neufassung ersetzt.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Artikel Bildliche Erfassung von Papierdokumenten – was bei der Digitalisierung von Belegen zu beachten ist des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Artikel Einsatz der Verfahrensdokumentation bei elektronischen Rechnungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Artikel Wie Sie elektronische Rechnungen revisionssicher archivieren können des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

IoT (engl.: Internet of things) ist die Kurzform für das Internet der Dinge. Das Internet der Dinge ermöglicht es, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von einer allgemeinen Informationsversorgung über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Infoblatt Industrial Internet of Things des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg
  • Broschüre IoT. Grundlagen, Anwendungsbereiche, Potenziale des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus
  • Gespräch Internet der Dinge (IoT) – Was ist das? von Zukunft Mittelstand Industrie 4.0

Beim kontaktlosen Bezahlen werden Karten (Girocard, Kreditkarten, Kundenkarten etc.) bzw. das Smartphone oder die Smartwatch kurz an das Lesegerät am Kassenterminal gehalten. Das Einstecken der Karten in das Lesegerät ist nicht mehr erforderlich. Bei Beträgen bis 25 Euro bzw. 50 Euro ist in der Regel je nach kartenherausgebender Bank und Händler auch keine PIN-Eingabe oder Unterschrift notwendig. Hierzu muss das Bezahlmittel des Kunden und das Terminal des Händlers über die NFC-Funktionalität verfügen. Diese wird auf Karten und Bezahlterminals durch ein Wellensymbol, das an das Symbol für WLAN erinnert, kenntlich gemacht.

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Leitfaden Innovatives Bezahlen – Schlankere Prozesse durch mobiles und kontaktloses Bezahlen der Mittelstand 4.0-Agentur Handel
  • Präsentation Wie digitalisiere ich meine Bezahlprozesse der Mittelstand 4.0-Agentur Handel

Unter Kreislaufwirtschaft versteht man ein Modell in der Produktion mit dem Ziel, das wirtschaftliche Wachstum vom Verbrauch endlicher Ressourcen zu entkoppeln. Hierzu soll der Anteil an erneuerbaren oder wiederverwertbaren Ressourcen erhöht und der Verbrauch von Rohstoffen und Energie reduziert werden. Im Gegensatz zur linearen Wirtschaft möchte die Kreislaufwirtschaft durch die Verlängerung der Nutzungszyklen Abfälle möglichst vermeiden.

Das Modell der Kreislaufwirtschaft wird durch verschiedene Kreislaufwirtschaftsstrategien geprägt. Wesentliche Strategien sind das Recycling, die Wiederverwendung sowie die Wiederaufbereitung von Produkten und Materialien. Durch den Einsatz digitaler Technologien werden Informationen im Laufe des Produktlebenszyklus erhoben und geteilt, wodurch ein zirkuläres Wertschöpfungssystem befähigt wird.

Weiterführende Informationen:

  • Praxisbeispiel Textilwirtschaft: mit eStandards auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums eStandards
  • Artikel Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung – Die Trends im Kontext und die Chancen für mittelständische Unternehmen im Mittelstand-Digital Magazin (S.5ff)
  • Erklärvideo zum Cradle-to-Cradle-Ansatz im Artikel „Kommunikation, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kommunikation

Ein Leichtbauroboter hat sechs bis sieben Achsen und eine Traglast bis ca. 16 kg. Aufgrund seines geringen Eigengewichts von bis zu 50 kg ist sein Standort leicht zu wechseln. Mit integrierten Sensoren erkennt der Roboter Kollisionen und er kann feinfühlige Aufgaben durchführen. Die neuen Robotermodelle verfügen außerdem meist über einfache Programmierschnittstellen.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Leitfaden Roboter für den Mittelstand des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

Beim Maschinellen Lernen wird anhand von Beispielen und unter Zuhilfenahme von Lernalgorithmen ein komplexes Modell entwickelt, sodass „Wissen“ aus „Erfahrung“ erzeugt wird. Das entwickelte Modell kann anschließend auf neue, potenziell unbekannte Daten derselben Art angewendet werden. Damit kommt das Maschinelle Lernen ohne manuelle Wissenseingabe oder explizite Programmierung eines Lösungswegs aus.

Quelle/in Anlehnung an: Fraunhofer Gesellschaft, MASCHINELLES LERNEN – EINE ANALYSE ZU KOMPETENZEN, FORSCHUNG UND ANWENDUNG

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Studie Maschinelles Lernen. Eine Analyse zu Kompetenzen, Forschung und Anwendung der Fraunhofer Gesellschaft
  • Praxisbeispiel Machine Learning zur Qualitätssicherung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Rostock
  • Erklärvideo Was ist eigentlich Maschinelles Lernen? des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Berlin

Ein Manufacturing Execution System (MES) ist als umfassende Softwarelösung Teil eines Fertigungsmanagementsystems. Das MES unterstützt alle operativen Funktionen, wie z. B. Feinplanung und -steuerung, Datenerfassung, Materialmanagement, Auftragssteuerung, Instandhaltung oder Nachverfolgbarkeit. Es bildet die Brücke zwischen der Unternehmensleitebene (ERP-System) und der operativen Ebene (Shopfloor). So ermöglicht das MES die Führung, Lenkung, Steuerung oder Kontrolle der Produktion in Echtzeit.

Beispiele: Produktionsleitende bekommen aus dem MES Kennzahlen über das aktuelle Geschehen in der Produktion und z. B. Infos über Planabweichungen. Mithilfe dieser Infos können sie Aufträge und Ressourcen schnell umplanen. Der Vertrieb kann alle Kundenaufträge überblicken und der Fertigungsstatus wird sichtbar.

Weiterführende Informationen:

  • Artikel ERP, MES oder PPS – Die passende Lösung für ein kleines Investitionsvolumen finden des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Berlin (S.8f)
  • Praxisbeispiel Ein MES für die flexible Stiftefertigung bei STABILO des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

Ein Mockup ist ein digitaler Entwurf einer App oder Website, der die Navigationsstruktur, Bedienflächen sowie Inhalts- und Designelemente visualisiert. Im Vergleich zu einem Konzept sind hier schon Funktionalitäten und Klickpfade eingeplant.

 

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Information Mockups in der Produktentwicklung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz
  • Praxisbeispiel Mit Barcodes den richtigen Auftrag aufspüren des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

Ein Point-of-Sale-Terminal (POS-Terminal) ermöglicht stationären Händlern die Akzeptanz von Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten oder per Smartphone. Damit das kontaktlose Bezahlen möglich ist, müssen die Zahlungskarte bzw. das Smartphone und das POS-Terminal über die NFC-Technik verfügen. Karten und Geräte, die das kontaktlose Bezahlen unterstützen, sind mit einem Funk-Symbol gekennzeichnet (ähnlich dem WLAN-Symbol).

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Wegweiser zum innovativen Point of Sale des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Handel

RFID (radio-frequency identification) zählt zu den weit verbreiteten Identifikationstechniken. Jeder Gegenstand, der mit einem RFID-Transponder ausgestattet ist, kann kontaktlos und eindeutig identifiziert werden. Ein RFID-System besteht aus einem Datenträger und einem Lesegerät. Magnetische oder elektromagnetische Felder dienen der Datenübertragung. Ein Beispiel ist der Skipass, der berührungslos die Drehkreuze an den Liften öffnet.

RFID-Anwendungen in der industriellen Fertigung

Der Einsatz ermöglicht nicht nur Angaben zur Identität, sondern auch zum Bearbeitungszustand des Produkts. Zudem können alle Arbeitsschritte auf dem RFID-Transponder oder in einem zentralen System dokumentiert werden. Hierdurch werden Prozessketten sowie Logistikprozesse kostengünstig beschleunigt, verbessert und transparent.

Weiterführende Information:

  • Infoblatt Digitale Identifikation und Überwachung von Werkzeugen und Prüfmitteln mittels RFID-Technologie des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau
  • Praxisbeispiel Hopfen, Malz und Digitales im Themenheft von Mittelstand-Digital (S.8f)
  • Onlinekurs RFID des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

Die „Schlanke Produktion“ (engl. Lean Production) betrifft als Teil des Lean Managements die Optimierung der Produktion. Dabei geht es vor allem darum, verschiedene Produktionsfaktoren im Rahmen sämtlicher Unternehmensaktivitäten sparsam und effizient einzusetzen. Diese Faktoren umfassen beispielsweise Betriebsmittel, Werkstoffe, Personal, Organisation und Planung.

Das Ziel der Schlanken Produktion ist es, die Prozesse in einer Produktion wirtschaftlicher zu gestalten, indem Verschwendung vermieden wird und dadurch bei gleichem Einsatz von Produktionsfaktoren mehr Wertschöpfung bewerkstelligt werden kann. Verschwendung kann beispielsweise in Form von Überproduktion, langen Durchlaufzeiten und fehlerhafter Produktion auftreten. Mit dem Lean-Konzept soll die Qualität der Produkte verbessert, die Flexibilität gesteigert und schnell auf neue Kundenbedürfnisse reagiert werden.

Weiterführende Informationen:

  • Artikel Was verbirgt sich hinter den Begriffen Lean Production und -Management? der Mittelstand Nachrichten

Unter Sensorik wird die Anwendung von Sensoren zur Messung und Erfassung von Systemzuständen (z. B. Temperatur, Lautstärke, Geschwindigkeit) an Geräten oder anderen Objekten verstanden. Die Sensorik ist die Grundlage für verschiedene Anwendungen: Vernetzte Maschinen können sich selbstständig und intelligent steuern, indem sie durch die Sensorik Rückmeldungen über veränderte Systemzustände erfahren. Die von der Sensorik erfassten Daten können auch die Grundlage für Datenanalyse-Anwendungen, wie vorausschauende Wartung (engl. Predictive Maintenance), sein.

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Praxisbeispiel Retrofit-Sensorik für den textilen Veredelungsprozess des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt
  • Praxisbeispiel Intelligente Bremsbeläge durch Sensorintegration des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Darmstadt
  • Erklärvideo zur Nachrüstung (Retrofit) von Bestandsmaschinen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau

Im Kontext der elektronischen Rechnungsabwicklung sollen Steuerprüfende mit Hilfe einer Verfahrensdokumentation die Lage versetzt werden, die organischen und technischen Abläufe der Rechnungsverarbeitung sowie die der elektronischen Belegarchivierung innerhalb eines Unternehmens in angemessener Zeit zu verstehen.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Artikel Einsatz der Verfahrensdokumentation bei elektronischen Rechnungen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg

Weitere Angebote

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